Rad · 13 Etappen

Irland

Eng, kurvig und eingezwängt zwischen Steinmauern und Hecken: Irlands Nebenstraßen sind wie gemacht für Radreisen. Sie folgen der Landschaft und nicht dem Autoverkehr.

Man sollte sich dem Rhythmus des Landes anpassen. Ein Regentag im Pub, ein altes Kloster oder eine Rast am See sind keine lästige Pause, sondern gehören dazu. Nur wer den Weg zum Ziel macht, spürt den Zauber der Grünen Insel.

Route

Nr.Etappekm
1Dublin Flughafen – LaraghRad zum Busbahnhof (19 km), Bus nach Ashford (50 km), dann bergauf Richtung Laragh (14 km). Unterwegs eine bewirtschaftete Jugendherberge tief im Wald.83
2Annamoe – ArklowDurch welliges Gelände nach Glendalough und an den Wicklow Mountains entlang.41
3Arklow – TramoreMit dem Bus über Enniscorthy bis Waterford (130 km), dann mit dem Rad dem Meer entgegen (14 km). In Tramore, dem Malle von Irland(?), liegt der Campingplatz direkt am Ort.144
4Tramore – BunmahonSpitzenmäßiger Blick aufs Meer, dafür ständig steil bergauf und bergab.20
5Bunmahon – DungarvanEinsame Küstenstraßen durch welliges Gelände. Campingplatz am Meer kurz vor Dungarvan.22
6Dungarvan – BallymacodaÜber Youghal.43
7Ballymacoda – CarrigtohillÜber Cloyne.33
8Carrigtohill – LispatrickÜber Cobh, Passage West und Carrigaline.56
9Lispatrick – ClonakiltyÜber Kilbrittain.31
10Clonakilty – SkibbereenÜber Rosscarbery, Glandore und Leap.31
11Skibbereen – Clear IslandÜber Baltimore.13
12Skibbereen – Dublin und Dublin – RushZurück nach Dublin, dann über Malahide nach Rush.330 + 34
13Rush – Dublin FlughafenÜber Lusk.16

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Anreise

Flugzeug

Dublin, Cork und Shannon sind die naheliegenden Ziele. Die Radmitnahme regelt jede Airline anders. Melde das Rad bei der Buchung an und erkundige dich nach Gebühr und Verpackung. Pedale abschrauben, Lenker längs drehen und etwas Luft aus den Reifen lassen.

Fähre

Direktfähren ab Frankreich fahren auf den Strecken Roscoff–Cork, Cherbourg–Rosslare und Cherbourg–Dublin. Die Überfahrt dauert etwa 14 bis 20 Stunden. Der Weg über Großbritannien führt über zwei Fähren und rund 500 km britische Straßen. Prüfe dafür vorab die Einreiseregeln.

Übernachtung

Bed & Breakfast

Die klassische Art zu übernachten, mit stattlichem Frühstück und gutem Kontakt zu den Gastgebern.

Hostels

Es gibt offizielle An-Óige-Häuser und viele private Hostels, meist mit Küche. Die Stimmung fanden wir in den privaten Häusern oft besser.

Camping

Campingplätze kosten oft mehr als ein Hostel-Bett. Manche Hostels bieten für wenig Geld einen Zeltplatz am Haus. Ein allgemeines Recht auf wildes Zelten gibt es nicht: Frag immer den Eigentümer.

Essen

Essen gehen ist teuer. Mit Zelt lohnt sich ein Kocher. Pubs bleiben der beste Ort, um Leute kennenzulernen, oft mit Livemusik.

Unterwegs

Bahn und Bus

Abseits der Hauptstrecken wird es mit öffentlichen Verkehrsmitteln mühsam, also größere Städte als Umsteigepunkt wählen. Die Radplätze in Zügen sind knapp, im Bus entscheiden Stauraum und Fahrer. Prüfe die aktuellen Regeln vor der Fahrt.

Klima und Reisezeit

Das Wetter wechselt schnell. Wetterfeste Kleidung, wasserdichte Packtaschen und etwas Warmes für die Abfahrten gehören ins Gepäck, im Sommer dazu ein Mückennetz. Von April bis Juni ist die Insel besonders grün und ruhig, Mai und Juni sind meist am trockensten. Von den Wintermonaten raten wir ab.

Aktuelle Quellen

Unsere Reise liegt einige Jahre zurück. Fahrpläne, Regeln und Preise ändern sich, also prüfe sie hier vor der Abfahrt. Stand der Überarbeitung: November 2026.